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Biodiversität in meinem Garten

  • alicedesigned
  • 1. Feb. 2024
  • 2 Min. Lesezeit
Kohlweisling (Pieris brassicae) an der Blüte des argetinischen Eisenkrautes(Verbena bonariensis)
Kohlweisling (Pieris brassicae) an der Blüte des argetinischen Eisenkrautes(Verbena bonariensis)



Der Garten ist groß. Der Garten ist wild. Der Garten ist verwunschen.

Ein bisschen verlottert, vernachlässigt, überfordernd sagt auch der ein oder andere Besucher. Ich verbringe sehr viel Zeit in meinem Garten und öfter als sich manch einer vorstellen kann, sitze oder stehe ich einfach drin und spüre den Wind, die Nässe, die Gerüche und vor allem die Ruhe. Auch nachts im Dunkeln bin ich manchmal draußen und schaue mir die Sterne an. In der Lockdown Zeit waren keine Flugzeuge zu hören. Aber leise schnattern die Enten irgendwo auf dem Wasser des Burggrabens, das Blesshund stößt seine kurzen Krächzer in die Luft, manchmal schrecke ich auch den Graureiher auf und der verabschiedet sich mit einem Schrei. Die Ratten melden mich und die Hunde, wenn wir vor dem Schlafen gehen noch einmal die Einfahrt rauf und runter laufen. Lautlos begleitet von der Schleiereule, die tagsüber in der großen Scheune schläft. Die Nachtigall singt um die Wette mit der Drossel auch nachts...


Biodiversität bedeutet für mich zu schauen, zu warten und zu zulassen. Ordnung ist hier bestimmt durch die Natur. Ich kämpfe nicht...

Einen ordentlichen Garten von denen manch ein Besucher erzählt, schaue ich mir auch immer gerne an. Und wenn jemand hier betont wie ordentlich ihr Garten ist, betrachte ich meinen Garten nicht als unordentlich.

Mein Garten hat meine Seele, meinen Geist, meiner Hände Wirken. Ich kämpfe nicht, ich schaue, ich warte und lasse geschehen.....;)





Ich freue mich über jedes Lebewesen, welches mir seine Aufwartung macht. Manch eine Spezies ist schon mal ein bisschen überpräsent, aber die Nacktschnecken, die ich sammele kriegen die Enten zu ihren Salatherzen.

 
 
 

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